N3rds – Zwei Nerds labern herum – Zwei Nerds labern herum

Urlaub? Der perfekte Zeitpunkt für Phishing Angriffe!

26.09.2014 (20:52) – Kategorie: Hotline Ärger,Software Rage – von: Gamienator

Einen schönen guten Abend, nachdem hier eine Weile nichts geschrieben wurde, weil mein werter Kollege Chrno sich anscheinend noch zu schade ist was zu posten, möchte ich hier mal unseren wunderbaren Ausblick aus der Ferienwohnung präsentieren:

 

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Um aber auch dem technischen Aspekt des Blogs gerecht zu werden: Heute war Abflug: also was hieß das für die wahren Freunde: Angriff auf meine Passwörter! Von einem Online-Key Händler des Vertrauens kam um 1:31 Uhr eine E-Mail mit korrekter Ansprache, es hätte ein Problem mit der Bezahlung gegeben und ich müsste es verifizieren. Die Tatsache über die Korrekte Ansprache und die Nennung des richtigen Produkts ließ dann doch an meinen Verstand zweifeln: Ich schrieb eine E-Mail an den Support. Nach ein paar Minuten kam auch schon die Antwort: Es war ein Phishing Angriff, vermutlich aus einem Datenklau im April. Lustiger Nebenfakt: Die E-Mail Adressen, bei dem ich beim Key Händler registriert bin, existiert erst seit Juni und am 22. September hab ich mich beim Händler registriert … Was solls :D

 

Gerade als ich in der Luft bin, trudelt eine weitere Mail rein. Es gäbe Probleme mit meinen Domains und solle den Token bestätigen. Liebe Leut, das kann nicht sein. Grade in Urlaub gefahren und schon musste man Passwörter ändern. Ich liebe es …  :fuu:

Ein langes Problem ist endlich gelöst, doch dabei entsandt das nächste

18.07.2014 (14:32) – Kategorie: Software Rage – von: Gamienator

Ein Nerd zu sein ist manchmal nicht so einfach, denn wenn ihn eine Sache erwischt, sitzt er Tage daran ohne zu merken wie die Zeit vergeht. Eine gute Eigenschaft meint ihr? In vielen Situationen ja, aber es gibt welche wo es schlimm ist, z. B. wenn ein Software Problem nicht so klappt wie es soll (z. B. der tolle ICQ Server)

Doch es gibt andere Probleme, mit denen ich mich schon seit Jahren beschäftige: Netzwerk bootvorgänge. Wenn mich eins immer genervt hat, waren es CDs brennen, wiederfinden, dann doch nicht finden, .iso erneut herunterladen, wieder brennen, Fehler beim brennen, keine Rohlinge mehr und und und. Gott sei dank kann man seit Windows 7 auch einen USB Stick verwenden, doch gerade wenn man einen 4 GB USB braucht, ist keiner parat. Das installieren über das Netzwerk hatte mich immer fasziniert, jedoch hatte ich es irgendwie nie geschafft, bis gestern!

Typischer Bootvorgang über das Netzwerk

Typischer Bootvorgang über das Netzwerk

 

Vielleicht hatte es einfach daran gelegen, dass ich es immer versucht habe die entsprechenden Server auf Windows zu starten und nicht auf Linux? Der Grundgedanke ist ja recht einfach: Es wird ein TFTP Server, ein DHCP Server benötigt, darauf liegen dann die benötigten Images sowie Konfigurationen und die Sache ist gegessen. Ja, Konfiguration, es kann MAC-Adressen spezifisch gesagt werden, wer was bekommt. Wenn nur die Software nicht gestreikt hätte …

 

Von Chrno hab ich noch einen alten MSI WindPC 120 geliehen, da er ihn nicht mehr brauchte, hab ich ihn einfach missbraucht *g* Also, Debian Netinstall auf einen USB Stick gepackt –> Boot und BÄM, voll ins Gesicht gefahren. Beim erstellen des USB Sticks trat anscheinend ein Fehler auf und Debian konnte den Kernel nicht finden. Also gut, nochmal am Windows Client, nochmal USB Stick vorbereitet und siehe da, der Installer startet. Ja, er startet und bricht mit einem Fehler ab. „Es konnte das CD-Laufwerk samt Medium nicht gefunden werden“ … Ich werd bekloppt. Gut, bevor ich weiter was versuche, nehme ich die Ubuntu Netinstall und sehe da, nach 2 Stunden lief das System. Also TFTP Server und DHCP Server installiert. Konfiguration nach dieser Anleitung vorgenommen und los ging es.

 

Äh nein, doch nicht. Der DHCP Server hat den Dienst verweigert. Warum keine Ahnung, als ich die Konfiguration komplett neu schrieb lief alles. Erster Test: Jaa, es läuft, endlich hab ich eine Netzwerkboot hinbekommen! Um dann alles zu testen startete ich den Server neu. Keine gute Idee, Ubuntu sagt mir, es liegen 2 Zombie Prozesse vor. Der DHCP Server will auch nicht starten… Den Befehl zum manuellen starten gegoogelt, sehe da, es läuft. Nächster reboot, wieder startet der DHCP Server nicht automatisch.  8-O Irgendwas war da komisch. Nach einer langen Recherche hab ich dann eine Lösung gefunden. Im Ordner /etc/init liegen jegliche Autostartskripte.  Manche User hatten die Erfahrung gemacht, eine Pause im Startskript vom DHCP einzubauen. Ging auch recht einfach, /etc/init/isc-dhcp-server.conf gestartet, in Zeile 8 glaub ich dann ein „sleep 10“ eingebaut, gespeichert und Server neu gestartet. Und ja, das hatte funktioniert.

 

Verstehe einer die Linux Welt, ich habe es mal wieder nicht verstanden :mrgreen: Ich werde mich dann aber an diesem Wochenende weiter daran wagen. Ich will ein Debian unter Hyper-V aufsetzen auf meinem NAS, und dort jegliche Images vorbereiten die in meinem Netzwerk zu booten sind. Debian Install, Debian live, Ubuntu Live, Windows 7, Windows 8.1, memtest86+ und und und. Dabei soll der DHCP Server an meinem Router NICHT abgeschaltet werden (wird über proxydhcp realisiert). Ich bin gespannt wie das Wochenende wird :mrgreen:

FreeBSD, Suse 9.1, alte Software, FUUUUUUUUUUUUUUUUUU

10.07.2014 (23:32) – Kategorie: Software Rage – von: Gamienator

Es gibt Projekte, da kann man einfach nur durchdrehen  :fuu:

 

Kurz zur Erklärung: Es gibt eine Software namens IServerd. Fertig kompiliert erhält man einen eigenen ICQ Server. Ich versuche es schon seit einer weile, da auf LAN-Partys ohne Inet die Kommunikation auf viele Wege führen kann. Jaaaa, Jabber und IRC gibt es auch, ist kostenlos und einfacher einzurichten, aber so ein Projekt hat doch was. Es gibt aber sehr viele Tücken.

IServerd - ein kleines Projekt vom Programmierer Alexander V. Shutko unter http://iserverd.khstu.ru/author.html

IServerd – ein kleines Projekt vom Programmierer Alexander V. Shutko unter http://iserverd.khstu.ru/

Da ich von FreeBSD keine Ahnung habe und dachte, da der Quelltext vorliegt, müsste man es doch auch für Debian verwenden. Also Hyper-V unter Windows installiert, neuer Computer angelegt und Debian 7 installiert. PostgreSQL Datenbank installiert, Quelltext heruntergeladen und einfach ./configure und was passiert: Die PostgreSQL Libaries werden nicht gefunden … Also Gut, da ich eine Anleitung unter Suse gefunden habe, wird einfach mal Suse 13 installiert. Um euch einen längeren Text zu ersparen: Unter Suse 13 kam der selbe Fehler –> Can’t find libs. :-x

Nächster Schritt: Suse 9.1 installieren, denn darauf beruht die Anleitung. Aber wo findet man ein 10 Jahre altes Betriebssystem. Nach Stundenlanger Suche habe ich eine .iso Datei gefunden. Doch beim installieren kam dann der nächste Fehler, die offiziellen quellen waren nicht mehr da, aber auch da hat Onkel Google nach einer Stunde was gefunden. Hab ich bereits erwähnt, dass ich jetzt schon das Kotzen bekomme? :-x

Naja, eine weitere Stunde verging, und Suse 9.1 war installiert.  :yay: Doch da kam das nächste Problem, keine Netzwerktreiber, die Suse 9.1 erkennt. Wirklich hilfreich bei einem Netzwerkdienst… Also jetzt? Okay, nehmen wir einen anderen Hypervisor. Doch was danach passiert, dass schreibe ich demnächst. Ich sage nur eins: FUUUUUUUUUUUUUU :fuu: